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 Umfrage zur Transaktionsanalyse (TARS)

Seit der Erfindung der Transaktionsanalyse (TA) in den 1950er Jahren wurden fast 50,000 Handbücher, theoretische Artikel und persönliche Perspektiven zu diesem Thema veröffentlicht. Die Anwendung der TA wurde jedoch nicht systematisch untersucht. Die in diesem Artikel beschriebene Forschung umfasste eine Online-Umfrage mit dem Titel Transactional Analysis Review Survey (TARS), die aus zehn offenen und 45 geschlossenen Fragen bestand. Die Fragen wurden den am häufigsten zitierten TA-Veröffentlichungen entnommen und konzentrierten sich auf die Perspektive des Psychotherapeuten auf Reflexion auf Metaebene, ein zentrales klinisches Phänomen, die Ätiologie psychologischer Probleme, therapeutische Mechanismen und Kompetenzen des Therapeuten. Die Daten wurden mittels thematischer Analyse, Hauptkomponentenanalyse und latenter Klassenanalyse ausgewertet. Die Umfrage wurde von 238 TA-Therapeuten ausgefüllt und die meisten gaben an, TA als therapeutischen Ansatz, allgemeine Einstellung und Weltanschauung sowie als ihr bevorzugtes Modell in ihrer Praxis zu betrachten. Ihren Berichten zufolge konzentrierte sich TA auf die Ich-Zustände und Transaktionen, das soziale Funktionieren und die Selbstwirksamkeit der Klienten, was zu einer Verbesserung ihrer psychischen Gesundheit, Selbstverwirklichung und ihres allgemeinen und verhaltensmäßigen Wohlbefindens beitrug. Die am häufigsten von den Klienten genannten Probleme wurden als Folge negativer Botschaften in frühen Lebensphasen (Skripte), fehlender Entwicklung ausgereifter Bewältigungsmechanismen, generationsübergreifender Botschaften, Lebensereignissen, Verleugnung existentieller Gegebenheiten und Genetik/Temperament gesehen. Es wurde davon ausgegangen, dass die Individuen eine gewisse Wahl haben, die negativen Auswirkungen dieser Botschaften und Lebensereignisse über ihr Verhalten, ihre Emotionen und ihre kognitiven Stile zu akzeptieren oder abzulehnen. TA wurde als Hilfe für die Klienten durch die therapeutische Arbeit mit ihren Ich-Zuständen, ihrem sozialen Funktionieren und ihrer Selbstwirksamkeit angesehen. Die Veränderungen wurden durch die Kompetenzen des Therapeuten in Bezug auf eine positive Klient-Therapeut-Beziehung, die Arbeit mit erfahrungsmäßiger Tiefe im Hier und Jetzt, die ätiologische Analyse und die Bereitstellung einer Behandlungsstruktur erleichtert. Somit scheint TA einen kohärenten konzeptionellen Rahmen für die psychotherapeutische Praxis zu bieten. Eine weitere empirische Validierung dieses Rahmens ist erforderlich.

Link zu diesem Artikel: https://shorturl.at/PQr34

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